Bürger*innen sind bereit für friedliche Blockaden

Die Informationsveranstaltung des Bündnisses „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ war ein voller Erfolg. Knapp 100 Gäste wollten sich am Dienstag Abend über die Proteste gegen den von Rassist*innen für den 17.01.2015 angekündigten Aufmarsch schlau machen. Unter den Teilnehmer*innen war eine große Bereitschaft zu erkennen, sich an den geplanten friedlichen Blockaden zu beteiligen.

„Ich hatte den Eindruck, dass gerade im Lichte der Erfolge in den letzten Jahren viele Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich an friedlichen Blockaden zu beteiligen. Wir freuen uns darüber, dass sich ziviler Ungehorsam als Aktionsform etabliert hat in Frankfurt (Oder).“, so Janek Lassau, Sprecher des Bündnisses. „Bürger*innen sind bereit für friedliche Blockaden“ weiterlesen

Wir sind Viele! Gemeinsam Rassismus entgegentreten!

Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)!“ hat innerhalb der letzten Tage breite Unterstützung für die geplanten Proteste gegen den rassistischen Aufmarsch am 17.01.2015 erhalten. Sowohl lokal als auch landesweit unterstützen verschiedenste Akteur*innen den Aufruf „Rassistischen Aufmarsch in Frankfurt (Oder) am 17.01.2015 verhindern! Solidarität mit Flüchtlingen!“. „Wir sind Viele! Gemeinsam Rassismus entgegentreten!“ weiterlesen

„Frankfurt (Oder) darf kein Ort für Rassismus sein!“

Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ ruft dazu auf, einen geplanten rassistischen Aufmarsch am 17. Januar 2015 zu verhindern. Alle Bürger*innen, die dieses Ziel mit uns teilen, sind aufgefordert, sich an den Gegenprotesten des Bündnisses zu beteiligen. Wie in der Vergangenheit sind friedliche Blockaden das Mittel der Wahl. „„Frankfurt (Oder) darf kein Ort für Rassismus sein!““ weiterlesen

Erfolgreicher antifaschistischer Protest – und die NPD zeigt ihr wahres Gesicht!

Vorgesehene NPD-Kundgebung an der Grenzbrücke durch das zivilgesellschaftliche Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ verhindert ### Massiver Übergriff von Neonazis auf Gegendemonstrant*innen ### Polizei unterschätzt Gewaltbereitschaft ###

Die NPD versuchte am 1. Mai 2014, dem 10. Jahrestag der EU-Osterweiterung, ihre menschenverachtende und faschistische Propaganda auf die Straße zu tragen. Doch viele Frankfurter Bürger*innen stellten sich ihnen lautstark in den Weg. Bereits zum dritten Mal verhinderte das antifaschistische zivilgesellschaftliche Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ eine Versammlung der NPD in Frankfurt (Oder). Geplant war die NPD-Kundgebung gegen 12.30 Uhr, direkt an der Grenze, doch bereits um 11 Uhr blockierten viele Gegendemonstrant*innen gemeinsam die Grenzkreuzung. In kürzester Zeit hatte das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ etwa 300 Gegendemonstrant*innen mobilisiert, die der NPD keinen Raum ließen und die Kundgebung somit erfolgreich störten. „Erfolgreicher antifaschistischer Protest – und die NPD zeigt ihr wahres Gesicht!“ weiterlesen

Die Straße nicht den Nazis überlassen! Kundgebung der NPD am 1. Mai in Frankfurt (Oder) / Das Bündnis “Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)” ruft zu Gegenprotesten auf

Die neonazistische NPD hat für den 1. Mai 2014 um 12:30 Uhr in Frankfurt (Oder) zu einer Kundgebung an der Grenzbrücke aufgerufen. Ihre rassistische Mobilisierung steht im Zusammenhang mit den für den 25. Mai anberaumten Kommunal- und Europawahlen, für welche die Partei in der Region kandidiert. „Die Straße nicht den Nazis überlassen! Kundgebung der NPD am 1. Mai in Frankfurt (Oder) / Das Bündnis “Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)” ruft zu Gegenprotesten auf“ weiterlesen

Erfolgreiche Blockaden in Cottbus: Neonaziaufmarsch verhindert.

Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ unterstützte Blockaden in Cottbus

Cottbus nazifrei 15.02.2014

Früh am Morgen des 15. Februars 2014 machte sich ein Bus von Fürstenwalde über Frankfurt (Oder) nach Cottbus auf. Voll besetzt mit rund 50 Aktivist*innen mit verschiedensten Hintergründen, einig in dem Ziel, an diesem Tag den Nazis in Cottbus einen Strich durch die Rechnung zu machen. „Erfolgreiche Blockaden in Cottbus: Neonaziaufmarsch verhindert.“ weiterlesen

Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ solidarisiert sich mit den geplanten Massenblockaden in Dresden (13.02.) und Cottbus (15.02.)

Ziviler Ungehorsam ist ein probates und erprobtes Mittel, Naziaufmärsche zu verhindern. „Wir müssen in unseren antifaschistischen Bemühungen über unseren lokalen Tellerrand hinaus denken und gemeinsam mit anderen Antifaschist*innen eine demokratische und antifaschistische Kultur stärken.“ so Janek Lassau, Sprecher des Bündnisses „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“. „Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ solidarisiert sich mit den geplanten Massenblockaden in Dresden (13.02.) und Cottbus (15.02.)“ weiterlesen

Kein Fußbreit den Faschist*innen – an jedem Tag, zu jeder Zeit!

Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ solidarisiert sich mit den geplanten Massenblockaden in Dresden (13.02.) und Cottbus (15.02).

Ziviler Ungehorsam ist ein probates und erprobtes Mittel, Naziaufmärsche zu verhindern. „Wir müssen in unseren antifaschistischen Bemühungen über unseren lokalen Tellerrand hinaus denken und gemeinsam mit anderen Antifaschist*innen eine demokratische und antifaschistische Kultur stärken.“ so Janek Lassau, Sprecher des Bündnisses „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“. „Kein Fußbreit den Faschist*innen – an jedem Tag, zu jeder Zeit!“ weiterlesen

Bündnis “Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)”: Wählt keine rechten Parteien zur Bundestagswahl 2013!

In weniger als einer Woche steht die Wahl zum Deutschen Bundestag an. Am 22. September 2013 können die Frankfurter_innen zwischen den zwölf zugelassenen Parteien wählen, unter ihnen auch die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), die Alternative für Deutschland (AfD), die Republikaner (Rep) sowie die Bürgerbewegung pro Deutschland (BpD). Was diese vier Parteien gemeinsam haben? „Bündnis “Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)”: Wählt keine rechten Parteien zur Bundestagswahl 2013!“ weiterlesen

Proteste in Eisenhüttenstadt: NPD-Mitglieder greifen Gegendemonstrant_innen an

Anti-Asylkampagne der NPD in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde
Neonazis greifen Protestierende mit Pfefferspray und Fahnenstangen an – sechs Verletzte

Am gestrigen Samstag wollte der Landesverband Brandenburg der neonazistischen NPD wie angekündigt Informationsstände in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde (Spree) durchführen. Gegen die rassistische Hetze der Partei protestierten zahlreiche Flüchtlinge und Unterstützer_innen. Zu diesem zivilgesellschaftlichen Protest aufgerufen hatten unter anderem das “Netzwerk gegen Lager und Abschiebung in Eisenhüttenstadt” sowie das Bündnis “Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)”.

Etwa 80 Menschen waren heute morgen in Eisenhüttenstadt an der Zentralen Erstaufnahmestelle (ZAST), wo die NPD ihre Kundgebung angemeldet hatte. Während die Protestierenden ihre antirassistische Meinung friedlich kund taten, wurden sie von den etwa 20 anreisenden Neonazis kurz nach deren Ankunft unvermittelt angegriffen. Unter den Augen des Bundesvorstandsmitglieds der NPD und Vorsitzenden des brandenburgischen Landesverbandes, Klaus Beier, riefen sie die Parole “Straße frei der deutschen Jugend” und verletzten mit Pfefferspray und Fahnenstangen mindestens sechs Personen, eine davon so schwer, dass sie im Krankenhaus stationär behandelt werden muss. Unter den Angreifern befanden sich auch regionale NPD-Funktionäre wie Frank Maar, Frank Odoy, Markus Noack sowie Marcel Teske.

Die mit vier Einsatzfahrzeugen anwesende Polizei schritt zunächst nicht ein. In kursierenden Pressemeldungen bewertete sie den neonazistischen Übergriff verharmlosend als “Rangelei”. Die Polizei beendete die Versammlung der Neonazis dann vorzeitig. Fahrzeuge wurden durchsucht, Personalien der Angreifer festgestellt und mindestens eine Anzeige wegen schwerer Körperverletzung aufgenommen.

Dann konnte die NPD ihre Tour ungehindert fortsetzen. Nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Frankfurt (Oder) – hier wurde ihnen eine spontane Kundgebung seitens der Polizei untersagt – baute die NPD ihren Stand in Fürstenwalde auf. Auch dort sah sie sich mit einem vielfältigen Gegenprotest konfrontiert.

Der Übergriff auf engagierte Antifaschist_innen zeigt, mit welcher Gewaltbereitschaft Neonazis ihren politischen Gegnern gegenübertreten. Daher ist es unabdingbar, sich weiterhin gegen die rassistische und neonazistische Hetze der NPD und der sie unterstützenden Strukturen einzusetzen! Das Nichteinschreiten der Polizei bei dem Vorfall in Eisenhüttenstadt ist unverantwortlich, hatte sie doch von der NPD-Aktion sowie den Gegenprotesten im Vorfeld Kenntnis.